Der Schweizer Online-Casino-Markt gliedert sich in zwei Kategorien: ESBK-konzessionierte Spielbanken und internationale Anbieter mit Lizenz aus Anjouan oder Curaçao. Beide bedienen Schweizer Spieler, unterscheiden sich aber in ihrer Rechtstellung und ihrem Angebot.
ESBK-konzessionierte Online-Spielbanken: Anbieter wie Mycasino.ch (Groupe Partouche) oder Jackpots.ch (Casino Luzern AG) operieren innerhalb des Schweizer Rechtsrahmens, mit der Spielsperre, die Casinos gemeinsam mit Swisslos und der Loterie Romande führen, und mit Verrechnungssteuer auf grosse Gewinne.
Internationale Anbieter mit Anjouan- oder Curaçao-Lizenz (ohne Betwest):
Kingmaker, Casinova, Cleobetra und BetRepublic sind internationale Online-Casinos, die von vielen Schweizer Spielern genutzt werden und keine ESBK-Konzession tragen. Der Unterschied in der Praxis: meist höhere Boni und ein breiteres Spielangebot, dafür Spielerschutz-Tools direkt über den Anbieter statt über die Spielsperre von Casinos, Swisslos und der Loterie Romande und keine Schweizer Schlichtungsstelle bei Streitfällen. Bei diesen Anbietern lohnt sich ein genauer Blick auf Lizenzregister, SSL, veröffentlichten RTP und Erfahrungsberichte zu Auszahlungen, bevor man sich registriert.
Das Bundesgesetz über Geldspiele (BGS, SR 935.51) und das Spielbankengesetz (SBG) bilden gemeinsam den Rechtsrahmen für ESBK-konzessionierte Spielbanken. Die ESBK überwacht konzessionierte Spielbanken; internationale Anbieter unterliegen stattdessen der Aufsicht ihrer jeweiligen Lizenzbehörde (Anjouan bzw. Curaçao).